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PROGRAMM 2016

KONZERT 1

10. JANUAR 2016 UM 17:00 UHR
KIRCHE MERSCH

Ensemble baroque
Les goûts réunis

Olivier B. Brault, violon
Concert d'ouverture «Les Indes galantes»
Musique de théâtre

Jean-Baptiste Lully (1632-1687)
Atys(extraits)

Atys fut composé pour le divertissement de Louis XIV. Cet opéra est aussi appelé «l'opéra du roi», tant le Roi Soleil l'appréciait et chantait souvent pour lui-même des airs de cette oeuvre. Il se reconnaissait, disait-on, dans cet Atys insensible à l'amour; que Cybèle ressemble fort à la reine, et Sangaride à Mme de Maintenon. Atys est l'histoire d'un homme qui, bien que refusant le sentiment amoureux, s'aperçoit n'être pas insensible aux charmes de Sangaride, qui, secrètement, l'aime en retour. Malheureusement, cette dernière est promise à Célénus, roi de Phrygie, dont on fête le mariage en présence de Cybèle, reine des Dieux. Une reine amoureuse d'Atys…

Atys est le premier opéra français à mettre l'amour au centre de l'intrigue, et la première tragédie en musique où le héros meurt en scène.

Jean-Marie Leclair (1697-1764)
Concerto op. 10 n° 1 en sib majeur

Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
Les Indes galantes

Jean-Philippe Rameau compose en 1735 Les Indes galantes, le premier de ses six opéra-ballets. Éblouissante fresque aux parfums exotiques (alors très en vogue), cette partition permet au compositeur de laisser libre cours à son inépuisable inspiration, et à l'ivresse des sens et des rythmes. Il fit éditer la même année ce Ballet en le réduisant à quatre grands concerts – un Prologue suivi de quatre Entrées: Le Turc Généreux, Les Incas du Pérou, Les Fleurs et Les Sauvages.

Les Indes galantes est généralement considéré comme étant la pièce la plus représentative de Rameau. C'est sa deuxième composition de Rameau pour la scène, après la tragédie lyrique Hippolyte et Aricie.

Une structure à géométrie variable est permise par l'esprit de l'opéra-ballet, ou l'on ne parle pas d'actes, mais d'entrées, pour bien marquer que les différentes parties n'ont entre elles qu'une analogie thématique, et ne constituent en rien une intrigue suivie.

KONZERT 2

17. JANUAR 2016 UM 17:00 UHR
KIRCHE STEINSEL

Artemandoline
Nuria Rial, soprano

Johann Adolf Hasse (1699-1783)
Concerto per il mandolino

Antonio Maria Bononcini (1677-1726)
Aria «Non so' se piu' mi piace per fede o per bellezza»

Francesco Gasparini (1668-1727)
Aria «Io non vi credo»

Francesco Bartolomeo Conti (1681-1732)
Aria «Bramo un core che impari dal moi»

Tomaso Albinoni (1671-1750)
Aria «Dopo i nembi e le porcelle»

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Concerto in sol maggiore per due mandolini e archi RV532

Carlo Arrigoni (1697-1744)
Concerto per il mandolino

Antonio Caldara (c. 1671-1736)
Aria «Ah se toccasse a me»

Francesco Gasparini (1668-1727)
Aria «Dolce sembiante no il tuo rigore»

Evaristo Delice dall'Abaco (1675-1742)
Concerto a più Instrumenti op.V. 6

Gabriele Leone (1735-1786)
Cantate à voix seule et symphonie dans le genre italien

www.artemandoline.com

KONZERT 3

31. JANUAR 2016 UM 17:00 UHR
KIRCHE LINTGEN

EVL & Collegium 1704

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Weihnachtsoratorium BWV 24
Kantaten IV-VI

Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist eines der berühmtesten Werke der Musikgeschichte. Doch das Werk, das wir als einen geschlossenen Zyklus von sechs Kantaten kennen, von denen in der Regel jeweils drei in einem Konzert aufgeführt werden, ist zu Lebzeiten Bachs niemals zusammenhängend zu Gehör gebracht worden.

Auch der Name "Weihnachtsoratorium" tauchte erst später auf. Bach ging im Dezember des Jahres 1734 vielmehr daran, jeweils eine Kantate für die (damals noch drei) Weihnachts-Feiertage, für Neujahr, den Sonntag nach Neujahr und das Epiphaniasfest (6. Januar) zu komponieren und beginnend mit dem 25. Dezember 1734 in den Gottesdiensten der beiden Leipziger Hauptkirchen St. Thomas und St. Nikolai wechselweise aufzuführen.

Céline Scheen, soprano
Kamila Mazalová, alto
Eric Stoklossa, ténor
Marián Krejčík, basse

Ensemble Vocal du Luxembourg
Collegium 1704
KONZERT 4

14. FEBRUAR 2016 UM 17:00 UHR
KIRCHE WALFERDANGE

Il Delirio fantastico
Franziska Gottwald, alto

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Concerto pour cordes en sol mineur RV 157
Nisi Dominus
Concerto pour cordes en ré mineur RV 127
Concerto pour cordes en ut majeur RV 114

Johann Sebastian Bach
Concerto pour clavecin seul en si mineur
BWV 979, d'après un concerto de Vivald

Antonio Vivaldi
Cessate, omai cessate

Franziska Gottwald, alto

Die Spielzeiten 2013-2015 sind erneut reich an vielseitigen Rollendebüts für Franziska Gottwald. Bei den Schwetzinger SWR-Festspielen ist sie als Dafne in der Oper Leucippo von Hasse zu hören und in den konzertanten Aufführungen der Vivaldi-Oper La fida ninfa (Elpina) in Amsterdam und Madrid. Sie wird regelmäßig am Staatstheater Wiesbaden zu hören sein u. a. zum ersten Mal als Orfeo in Glucks Orfeo ed Euridice. Ihr Rollendebüt als Prinz Orlofsky in Die Fledermaus gab Franziska Gottwald am Staatstheater Stuttgart im Jahr 2010, als Sesto in Mozarts La Clemenza di Tito an der Oper Köln 2011 und 2012 als Titelheld in Händels Ariodante am Theater Basel. Im selben Jahr war sie als Ruggiero in Händels Alcina an der Oper Köln zu hören. In Basel sang Franziska Gottwald bereits Cherubino in Le nozze di Figaro und Alcina in Vivaldis Orlando furioso. Franziska Gottwald ist 1. Preisträgerin des Leipziger Bachwettbewerbs und hat sich durch die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Reinhard Goebel, Ton Koopman, Fabio Luisi, Andrea Marcon und vielen anderen auch als Konzertsängerin international einen Namen gemacht. Werke des Barocks sind bei ihren Konzerten ebenso auf dem Programm, wie die C-moll-Messe von Mozart, Mendelssohns Elias, das Verdi-Requiem, die Proses Lyriques von Debussy oder Mahlers Lied von der Erde.

2011/12 erschienen u. a. die CD-Produktionen L'Olimpiade: The opera unter Markellos Chryssicos und L'Oracolo in Messenia von Vivaldi unter Fabio Biondi. Genannt seien auch die Aufnahmen des Samson von Händel unter Nicholas McGegan, des mit dem ECHO ausgezeichneten Elias von Mendelssohn und La Passione von Salieri unter Christoph Spering sowie die Einspielung aller Brahmsduette für Frauenstimmen mit Letizia Scherrer und Ferenc Bognar. Außerdem erscheint die Künstlerin auf einigen der mit dem Edison-Preis ausgezeichneten Aufnahmen der Kantaten J. S. Bachs unter der Leitung von Ton Koopman und der Neuerscheinung: Bach Cantates: L'Èpiphanie mit dem Ensemble Montréal Baroque unter Eric Milnes.

www.ildeliriofantastico.com
KONZERT 5

28. FEBRUAR 2016 UM 17:00 UHR
KIRCHE FISCHBACH

Lautten Compagney
Dorothee Mields, soprano

LA DOLCE VITA
Ein Liederabend mit Musik von Monteverdi

Claudio Monteverdi (1567-1643)

Zeitlos sind die Themen in Monteverdis Arien, Madrigalen und Concerti: Leidenschaft, Sehnsucht, Hoffnung, Schmerz und Glück bewegen uns heute genauso wie die Menschen vor 400 Jahren. Mit klangvollen Harmonien und wohl gewählten Worten wird in Monteverdis Stücken die reizende Geliebte angebetet und das Glück der sü.esten Nachtigall gepriesen. Nymphen werden aufgefordert, zum Klang der schönen Musik in duftender Luft zu tanzen, und die Liebenden vertrauen auf Amor und Fortuna. Jedoch nicht nur die Sü.e des Lebens fängt der Komponist in seinen anmutigen Melodien ein, sondern auch den endlosen Schmerz brennender Herzen, die bitteren Tränen verlorener Liebe und die schweren Qualen grausamer Schicksale. Wenn trügerische Hoffnung und hingebungsvolle Treue der Sehnsucht ihren Antrieb verleihen, zeichnet Monteverdi das Leben von seiner bittersüßen Seite. Mit diesem Programm präsentieren Dorothee Mields und die Lautten Compagney Berlin nach zwei überaus erfolgreichen Programmen und CDs mit englischer Barockmusik (Love Songs und Love's Madness) Werke aus den Madrigalbüchern, der Oper Poppea sowie aus der Marienvesper und der Sammlung Selva morale e spirituale.

Dorothee Mields ist eine der führenden Interpretinnen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und wird von Publikum und Presse besonders für ihr einzigartiges Timbre und ihre berührenden Interpretationen geliebt. «Dorothee Mields für die Gesangsstücke zu engagieren, ist eine ausgezeichnete Wahl. Man findet außerhalb der englischsprachigen Welt kaum eine bessere Interpretin für Purcells Vokalmusik. […] perfekte Diktion und Aussprache und ein Sinn für außerordentlich geschmackvolle Verzierungen.» (MusicWeb International, April 2011) Ihre makellose Technik und die schwerelose Klarheit ihrer Stimme prädestinieren sie ebenso für die Werke zeitgenössischer Komponisten wie Beat Furrer, Gérard Grisey, Hans Werner Henze und Pierre Boulez. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Dorothee Mields mit dem Collegium Vocale Gent, dem Bachcollegium Japan, der Nederlandse Bachvereiniging, dem Freiburger Barockorchester, dem RIAS Kammerchor, dem Orchestra of the 18th Century, L'Orfeo Barockorchester, der Lautten Compagney, Tafelmusik Baroque Orchestra Toronto, dem Amsterdam Baroque Orchestra & Choir und dem Klangforum Wien, sowie mit Dirigenten wie Stefan Asbury, Ivor Bolton, Frans Brüggen, Beat Furrer, Paul Goodwin, Philippe Herreweghe, Gustav Leonhardt, Emilio Pomárico, Hans-Christoph Rademann, Masaaki Suzuki und Jos van Veldhoven. Sie ist gern gesehener Gast internationaler Festspiele wie Bach-Fest Leipzig, Wartburgkonzerte Eisenach, Suntory Music Foundation Festival in Japan, Boston Early Music Festival, Festival van Vlaanderen, Wiener Festwochen, Händel-Festspiele Halle, Musikfestspiele Potsdam, Styriarte Graz, Tanglewood Festival, Les Académies Musicales de Saintes und Musikfest Bremen. Eine stetig wachsende Diskographie mit etlichen preisgekrönten Aufnahmen dokumentiert ihr künstlerisches Schaffen. Besondere Beachtung fanden die Einspielungen In Darkness Let Me Dwell und Loves Alchymie mit Hille Perl und Lee Santana (beide Sony/dhm) und Purcell Love Songs mit der Lautten Compagney und Wolfgang Katschner (Carus). Im Sommer 2011 erschienen Chopin-Lieder mit dem Pianisten Nelson Goerner (eingespielt für das Fryderyk Chopin Institut Warschau). Dorothee Mields ist auch an dem vom Carus Verlag und SWR 2 initiierten, vielbeachteten Benefizprojekt für das Singen mit Kindern beteiligt (www.wiegenlieder.org). In der Spielzeit 2013/14 sind neben den Projekten mit Collegium Vocale Gent, der Nederlandse Bachvereniging und dem Dresdner Kammerchor besonders erwähnenswert: Auftritte mit Hille Perl bei den Niedersächsischen Musiktagen, das Weihnachtsoratorium in Dresden mit Peter Schreier, Bachkantaten BWV 199 und 202 sowie Bachs Matthäuspassion mit der Akademie für Alte Musik und Haydns Die Schöpfung mit Pierre Cao in Luxemburg.

www.lauttencompagney.de
KONZERT 6

6. MÄRZ 2016 UM 17:00 UHR
KIRCHE COLMAR-BERG

Ensemble baroque L'Achéron

Johann Bernhard Bach (1676-1749)

Ce programme révèle la musique méconnue et pourtant sublime d'un des cousins éloignés de Johann Sebastian Bach, Johann Bernhard. Ses quatre Suites d'Orchestre témoignent du Gemischter Styl allemand: si ces Suites sont composées à la française avec leurs Ouvertures et leurs danses, peignant toute l'élégance, la grandeur et la richesse des chorégraphies du Grand Siècle, elles sont pourtant traduites dans un langage tout germanique dont on sent parfois aussi l'influence transalpine, avec certains effets rappelant des Concerti Grossi de Corelli ou des Concerti de Vivaldi.

Suite en Ré Majeur
Ouverture
Caprice
Marche
Passepied
Caprice
Air
La Joye
Caprice
Suite en mi mineur
Ouverture
Air
Les Plaisirs
Menuets I & II
Air
Rigaudon
Courante
Gavotte en Rondeau

François Joubert-Caillet

Après des études de flûte à bec, piano et contrebasse, François Joubert-Caillet s'est formé à la viole de gambe à la Schola Cantorum Basiliensis auprès de Paolo Pandolfo avec lequel il étudie également les improvisations anciennes, ainsi qu'avec Rudolf Lutz. Il a remporté le 1er Prix et le Prix du Public du Concours International de Musique de Chambre de Bruges.

Suite en sol mineur
Suite en Sol Majeur
Suite en sol mineur
Suite en sol majeur


www.lacheron.com
KONZERT 7

20. MÄRZ 2016 UM 17:00 UHR
KIRCHE BOFFERDANGE

Leçons de Ténèbres

Musique pour le Carême
OEuvres de Couperin et Clérambault
DESSUS
Sophie Junker & Ana Quintans

BAS-DESSUS
Caroline Meng

VIOLE DE GAMBE
Sylvia Abramovicz

CLAVECIN & ORGUE
Frédéric Rivoal

THÉORBE & DIRECTION
Vincent Dumestre
Caroline Meng
Ana Quintans
Sophie Junker

Les Leçons de ténèbres sont des offices religieux donnés les Mercredi, Jeudi et Vendredi Saints, se déroulant de la nuit à l'aube. Dans le Paris du XVIIe siècle, ces leçons de ténèbres au fort potentiel dramatique, ont atteint leur maturité musicale et attirent un public toujours plus nombreux. Les plus grands compositeurs de l'époque – Delalande, Charpentier, mais aussi Couperin – y ont consacré le meilleur de leur musique. Dans ses Leçons de Ténèbres, composées entre 1713 et 1715 pour voix solistes et basse continue, François Couperin révèle une musique très intimiste, parvenant à des moments d'émotion et de beauté extravertie insoupçonnés.

Antienne Zelus domus tuæ
Psaume Salvum me fac Deus
Versicule Dum convenirent

François Couperin (1668-1733)
Leçons de ténèbres
PREMIÈRE LEÇON DU MERCREDY SAINT
DEUXIÈME LEÇON DU MERCREDY SAINT
TROISIÈME LEÇON DU MERCREDY SAINT
Antienne: Justificeris Domine

Louis-Nicolas Clérambault (1676-1749)
Miserere

www.lepoemeharmonique.fr

Irrtümer & Änderungen vorbehalten.

Mit finanzieller Unterstützung der Gemeinden:
Colmar-Berg, Fischbach, Lintgen, Lorentzweiler, Mersch, Steinsel & Walferdange.
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